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Los Angeles

Die Stadt der Engel, nicht wahr? Palmen, gutaussehende Menschen und Sonnenschein satt. Eine wundervolle Stadt! Wer würde schon annehmen, dass der Kioskverkäufer eigentlich ein Gott ist? Und der Typ aus dem Pub eigentlich ein Kobold? Wer würde glauben, dass der schmierige Kollege aus dem Büro ein Dämon ist? Aber das sind ja alles nur Geschichten. Pah! Wer glaubt denn schon an sowas?

Wir sind ein Fantasy-Crossover-Board. Wir mischen vieles zusammen und lehnen uns an verschiedene Serien, sehen aber auch sehr sehr gerne eigene Charaktere. Du kannst dich an American Gods und Vampire Diaries bis hin zu Supernatural über Van Helsing, God's Army und noch vieles mehr orientieren. Dabei legen wir einen groben Rahmen fest, damit auch alles zueinander passt. Die böse Seite gegen die Gute. Die Götter gegen die Unterwelt. Und alles hängt von den Menschen ab. Falls du Fragen an uns hast, sind wir im Supportbereich gern für dich da und helfen bei Unklarheiten weiter.

Inplaydatum:
Oktober, November und Dezember 2017

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When the seasons change
Dean u. Anubis | 23.10. | mittags

#1
Der Wandel der Jahreszeiten, wenn sich die Natur veränderte und alles in einem vollkommen neuen Bild erschien, das hatte ihn schon von jenem ersten Tag an fasziniert, da er Zeuge dieses einzigartigen Schauspiels geworden war. In Ägypten, seiner Heimat und der seines Volkes gab es so etwas nicht. Alles hing einzig und allein vom Nil, der Lebensader Ägyptens ab. In Wahrheit war er es, der über Leben und Tod entschied. Blieb in einem Jahr die Flut aus, verdorrten das Land und die Felder der Bauern. Jedes Kind, ob nun Mensch oder Gott, kannte diese Geschichte und kannte ebenso den Hunger, der folgte, wenn die Ernte magerer als in dem Jahr zuvor ausfiel. Derlei Überfluss, wie er ihn in den Ländern fernab seiner Heimat gesehen und kennengelernt hatte, bedeuteten für ihn bis heute ein Wunder. Ein Wunder, das er durch den Mann hatte entdecken dürfen, der ihm noch so viel mehr gezeigt hatte und dessen Tod ihn bis zum heutigen Tag noch schmerzte. Nicht ohne Grund gab es in seinem bescheidenen Heim jede Menge Dinge, die ihn an ihn erinnerten und er hatte auch nicht zuletzt sein letztes, sein neuestes Werk ihm gewidmet. Für die meisten Menschen mochte er, Alexander der Große, auch nach all der Zeit ein Rätsel und ungelöstes Mysterium sein, für ihn jedoch war und blieb er immer seine einzig große Liebe.

Mit einem beinahe schon verträumten Blick sah er aus dem Fenster in seinem Büro hin zu den bunt gefärbten Laubbäumen, die das große Grundstück, einer natürlichen Barriere gleich umschlossen. Von dem letzten Grün hin zu tiefem Rot fanden sich alle Farben in den Blättern wieder, die sich leicht im Wind bewegten oder zu Boden rieselten, wenn ihre Zeit gekommen war sich zu lösen. Zu sehen wie die Natur nach und nach starb, sich allmählich auf den nahenden Winterschlaf vorbereitete, erfüllte ihn ein wenig mit Wehmut, auch wenn ihm der Tod als solcher nicht fremd war. Denn trotz all der menschlichen Eigenschaften, die er sich im Laufe der Jahrtausende angenommen hatte, war und blieb er immer Anubis, Gott des Todes und Wächter über die Verstorbenen. Dass er nun hier saß, fernab seiner Heimat, war einzig und allein einer Verkettung zahlloser Ereignisse zuzuschreiben, deren Verlauf er nicht wirklich hatte steuern können. Ebenso wenig wie die Emotionen, die ihn durchströmten und seine Gedanken von dem, was er eigentlich hatte tun wollen, ablenkten.

Aber da war noch mehr, eigentlich mehr eine Ahnung als ein Gefühl. Ein gestaltloser Schatten, der sich am Rande seiner Wahrnehmung bewegte und verschwand, wann immer er versuchte danach zu greifen. Angst empfand er dabei keine, es war mehr Neugier. Schon oft hatte er diese und ähnliche Präsenzen gespürt, die mal stärker und mal schwächer ausgeprägt gewesen waren. Sie unterschieden sich von jener, die er bei all denen spürte, deren Ende gekommen war und hatte doch eine gewisse Ähnlichkeit. Denn beide kündeten sie vom Tod. Dieser Gedanke wiederum weckte Misstrauen in ihm, denn wie konnte etwas lebendig und gleichzeitig tot sein? War es den Seelen der Verstorbenen gelungen den Nil zu überqueren und an Osiris vorbei zu gelangen? Wenn dem so war, wieso hatte er dies nicht schon sehr viel früher bemerkt?

Fragen über Fragen überkamen ihn und auf keine von ihnen konnte er eine Antwort finden. Unruhe machte sich in ihm breit und er erhob sich um hinunter zu gehen, nach dem Rechten zu sehen und um sich zu vergewissern, dass er wirklich allein war. Einzig mit dem Wickeltuch, welches er über all die Jahrtausende hinweg bewahrt hatte, bekleidet, mit nacktem Oberkörper und barfuß ging er die Treppen hinab und lauschte dabei angestrengt in die Stille hinein. Vielleicht vermochten seine Ohren mehr zu sehen als seine Augen es konnten.
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   Dean Winchester

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#2
Inzwischen stand der ältere Winchester vor einem ziemlich großen Anwesen. Noch dazu ein solches wo es echt in sich hatte. Diese wunderschönen Bögen wo dazu wunderbar passten. So hoch war die Mauer drum herum kaum. Kameras konnten keine entdeckt werden, was niemals etwas zu bedeuten hatten. Irgendwo unterwegs hatte der Folterer diesen einen Mann gesehen. Mit dem Versuch dann so unauffällig wie möglich zu folgen. Eigentlich wollte Dean nur Wissen wo dieser wohnte. Ohne Probleme hatte der ältere Winchester die Mauer hinter sich gelassen, musterte die Umgebung immer wieder genau, versuchte sich im verborgenen zu halten. Zwar war der Unbekannte hier verschwunden, jedoch musste das kaum eine Bedeutung haben. Immerhin konnte es auch das Haus von einem Freund oder Bekannten sein. Ziel für dem ehemaligen Hunter war es demnach sich davon unbedingt überzeugen zu müssen. Vielleicht konnte der Folterer irgendwo ein Blick durch die Fenster werfen? Als Einbruch konnte das schon beim Übertreten der Grenze bezeichnet werden. Jedoch allein das Aussehen von dem hatte echt was, fand durchaus gefallen, sowie die wohlgeformten Kurven.

Nur was sollte der ältere Winchester hervorbringen wenn man erwischt wurde? Etwa einen Strauß rote Rosen abgeben, um irgendeinen dämlichen Spruch zum Besten zu geben? Oder so was wie, ich wollte dich nur unbedingt näher Kennenlernen. Denn genau das traf eigentlich den Nagel auf den Kopf. Kurz glitt die Hand durch das dunkle Haar, um wieder alles zu mustern. Hunde die hier aufkreuzten würden echt noch fehlen. Eigentlich sollte der ehemalige Hunter weiteren Ärger vermeiden. Denn davon gab es doch bei dem Folterer genug? Nach allem was hinter einem lag sowieso. Erst war man noch unten gewesen, dann das? In der Hölle, wo es einige harte Tage gegeben hatte. Streng genommen konnte das was einmal war als vorbei bezeichnet werden. Jetzt stand der Folterer hier, musterte das Anwesen genau. Wobei Dean versuchte sich geschickt immer wieder Deckung zu suchen dem ganzen zu nähern. Für das was der ältere Winchester hier tat gab es streng genommen so einen Bergriff. Blieb die Frage offen, ob alles in dem Zusammenhang bereits bemerkt wurde.

Meine Güte, der Pool war wirklich riesig. Sogar die Liegesitze luden fast schon zum Verweilen ein. Eventuell war irgendwo eine Türe offen? Ein Fenster? Da schien sich der Besitzer ziemlich sicher zu fühlen. Näher schlich der ehemalige Hunter an das Haus heran, hielt immer wieder in der Bewegung inne. Lauschte auf mögliche Geräusche. Bereit dazu wenn notwendig die Flucht direkt zu ergreifen. Ein leises „Was zum Teufel tue ich hier?“ huschte gerade über die Lippen. Dennoch wurde neugierig ein Blick durch die Fenster geworfen. Sogar die Einrichtung des Hauses wirkte alles andere als billig. Eine Großfamilie konnte hier prima überleben. Nur einen Blick auf den Typen erhaschen. Erkennen ob dieser wirklich hier wohnte. Soweit es richtig erkannt wurde gab es keine Alarmanlage? Jedoch musste auch das niemals etwas bedeuten. Schließlich war dem Folterer bekannt das es da unendliche Möglichkeiten gab.

Konnte da eine Türe nur angelehnt sein? Um leise rein zu schleichen. Leise klirrte das DogTag die Kette um den Hals. Eine auf der drauf stand das Dean unter Wahnhafte Störung sowie Paranoia litt. Wobei, eigentlich war bei dem älteren Winchester sowieso viel mehr im Argen. Dieser Drang nach Blut war nur ein Teil davon. Aufmerksamkeit, Anerkennung. Ein wenig Respekt. All das waren Dinge wo der ehemalige Hunter dringend brauchte. Kurz glitt die Hand über das Haar. „Keine gute Idee.“ Kam leise hervor. Bevor wieder zurück gesehen wurde, wobei der ehemalige Folterer tatsächlich wieder darüber nachdachte zu gehen. Genau das wäre eigentlich das vernünftigere gewesen. Jedoch brauchte, wollte jemand wie Dean mehr Kontakte. Jetzt wo so alles als anders bezeichnet werden konnte sowieso.

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#3
Dass er gar einen Gast hatte, wenn auch einen ungebetenen und dazu noch uneingeladenen, ahnte er mehr als dass er es wusste. Es war vielmehr eine innere Stimme, die einem Flüstern gleich in seinem Kopf von dieser unbekannten und fremden Präsenz sprach. Obgleich er ein Gott war, war er nicht allmächtig. Vor allem nicht seitdem der Glaube der Menschen verschwunden war und er im Grunde nicht viel mehr Gaben besaß als all die Menschen um ihn herum. Einzig seine sehr viel feineren Sinne, die Fähigkeit seine Gestalt zu wandeln und die Gedanken derer zu lesen, die sich in seiner Nähe befanden. Allerdings blieb ihm verborgen wer oder vielmehr was sich da Zugang zu seinem Anwesen verschafft hatte.

Er konnte nicht erkennen womit er es zu tun hatte und dennoch verspürte er keine Angst. Derlei Emotionen waren ihm nicht unbedingt fremd, dennoch war es etwas, was er hatte lernen müssen und oftmals immer noch nicht verstehen konnte. Vermutlich würde er es auch nie, denn er war nun einmal kein Mensch und dies hier nicht seine Welt. Alles was er tat, waren lediglich Versuche sich an ein Leben anzupassen, für das er nicht geschaffen war und hinter dem er sich versteckte. Denn wer sollte ihm glauben, dass er mehrere tausend Jahre alt und zudem noch Anubis, der Gott der Unterwelt war? Vermutlich würde man ihn einweisen, wenn er auch nur eine Andeutung machte …

Aber vermutlich konnte man das von dem Mann oder was auch immer er war, der sich ohne Zustimmung Zutritt in sein Heim verschafft hatte ebenso behaupten. Denn auch wenn man es ihm ebenso wenig ansah, spürte Anubis in dem Augenblick, da er ihn trotz der herrschenden Dunkelheit inmitten der großen Eingangshalle klar und deutlich erkennen konnte, dass er mehr war als es nach außen hin den Anschein hatte. Er verharrte auf dem letzten Treppenabsatz, blieb dort regungslos stehen und schloss die Augen. Das Gefühl, welches er zuerst gehabt hatte, wurde intensiver. Er sah den Fremden und doch sah er ihn nicht. Es war als wenn er ein Schatten vor sich hatte. Unwirklich. Nicht zu greifen und doch war er da. “Was bist du?”, rief er in die Stille hinein und öffnete seine Augen wieder, deren Blick ruhig auf seinem Gast lag.

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#4
Diese Idee hinter dem vollkommen Fremden herzu spionieren war einfach so entstanden. Allein der Anblick von dem Unbekannte machte eben neugierig. Ein unstillbarer Drang dem nachzugeben. Mehr in Erfahrung über den Mann zu bringen. In dieser Form hatte der ältere Winchester das zugegeben noch niemals erlebt. Ohne sich so in der Form zu kennen. Oder war es das Dämon Gen das damit wirken konnte? Ruhelos, getrieben von einer innerlichen Unruhe einfach die unterschiedlichsten Dinge zu tun. Zudem sollte der Folterer doch vorsorgen, richtig? Vor allem wenn die Zeit auf einmal eine ganz anders sein könnte. Auf alles das kommen sollte vorbereitet zu sein wäre doch besser? Klar Dean konnte niemals sicher sein wie was kommen könnte. Ohne sich gerade irgendwie allein zu fühlen. Selbst wenn dem so wirken konnte. Es ein wenig so war, sein mochte? So gesehen wirkte dieses Haus so, als gäbe es da einiges zu holen. Ohne jedoch etwas stellen zu wollen. Alles was der ältere Winchester wollte war Gewissheit. Wieso eigentlich? Drehte Mann jetzt vollkommen ab?

Es gab auch keinen Auftrag nichts wo damit zusammenhing den Typen aufzusuchen. Inzwischen befand sich der Dämon in dem Haus, sich immer wieder umsehend. Mit dem Versuch so leise wie möglich zu sein. Normal stellte das in der Art auch weniger ein Problem dar. Abgesehen das der Folterer wenn früher bedacht wurde auch einiges von Einbruch tatsächlich verstand. Da war Dean schließlich öfters als wo eingestiegen. Als es noch um die jagt auf das Übernatürliche ging. Jetzt stand der ältere Winchester da, ohne zu Wissen wie das hier jetzt weiter gehen sollte. Immerhin konnte der Dämon dafür doch im Knast oder sonst wo landen? Als dann die Stimme erklang wurde in der Bewegung innegehalten. Zuerst einmal ohne etwas hervorzubringen. Von Höflichkeit gegenüber dem Herr des Hauses zeugte das wohl kaum. Ohne irgendwie wegzulaufen. Selbst ein Angriff ließ der Folterer aus. In den Augen von Dean gab es dazu keinen Grund. Es war wieder mehr dieses Prickeln, was daraus alles entstehen konnte das Dean gefiel.

Dieser Kick dahinter eben. Die Gefahr im Nacken zu haben. Wobei der ältere Winchester noch immer in der Bewegung erstarrt dastand. „Ein Dämon.“ Kam schließlich offen hervor. „Ein solcher der Euch niemals etwas tun würde.“ Musste dann stur behauptet werden. „Eigentlich wollte ich mich nur davon überzeugen, das du hier tatsächlich wohnst.“ Es war so leicht in der Form manches offen hervorzubringen. Wenn es gewollt wurde. Da der andere bereits das eine erkannt hatte, dann vielleicht noch mehr? Um den anderen offen zu mustern. „Bin wohl irgendwie neugierig geworden.“ Irgendwie klang wirklich toll. Ganz bestimmt sogar. „Vielleicht sollte ich wieder gehen?“ Wobei der Blick in die Richtung glitt aus der Mann gekommen war. Dennoch hatte das ganze hier was, wo gefallen fand. „Mit wem habe ich überhaupt das Vergnügen?“ Konnte dann nachgehackt werden. „Mein Name ist Dean, Dean Winchester.“ Wobei so die einfache Vorstellung erfolgte. Es machte immer mehr krankhafte Freude offen zu gestehen wer man war, anstatt wie früher Tarnnamen zu werden. So stieg doch meist das Risiko?

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#5
Das durch die deckenhohen Fenster herein fallende Mondlicht verlieh seiner Haut einen leichten schimmernden bronzenen Ton und verriet ihn als einen Mann, dessen Heimat weit entfernt lag. Dieser Eindruck wurde durch das beinahe schon kunstvoll gewickelte Tuch aus Leinen, welches er um die Hüften trug und durch einen reich mit Gold und Halbedelsteinen verzierten Gürtel gehalten wurde, nur noch mehr untermalt. Allein dieses Schmuckstück brachte bei denen, die dessen Wert zu schätzen wussten, schon ein Vermögen ein und wäre sicher ein ebenso begehrenswertes Stück für einen Dieb wie all die anderen Kunstschätze in seinem gesamten Anwesen. Dass der Mann, der sich unbefugt Zutritt zu seinem Heim verschafft hatte ebenso wenig ein Einbrecher wie zugleich auch ein Mensch war, erkannte der Gott bereits schon ehe der Fremde dies mit seinen eigenen Worten bestätigte. Vermutlich hätte der Gedanke an die Existenz von Dämonen jeden normal denkenden Menschen allein schon in den Wahnsinn getrieben, aber einem ebensolchen auch noch leibhaftig gegenüber zu stehen, wäre vermutlich Auslöser eines vollkommenen Nervenzusammenbruchs gewesen. Anubis hingegen empfand weder Furcht noch Abscheu, waren ihm Dämonen nicht nur bekannt, sondern gehörten gar zu der Welt, welche zu beschützen er einst geschworen hatte. Weniger der Umstand, dass er einem von ihnen gegenüberstand irritierte ihn als dass er dessen Wesen nur schwer oder gar überhaupt nicht fassen konnte, irritierte ihn.

Mit langsamen, beinahe schon bedächtigen Schritten überwand der Gott die letzten Stufen, die ihn nach unten und auf die selbe Ebene wie sein Besucher brachten. “Dean Winchester”, wiederholte Anubis den eben gehörten Namen und er betonte jede einzelne Silbe auf seine ihm ganz eigene Weise. “Man sollte meinen du wüsstest in wessen Haus du gekommen bist, steht doch der Name desjenigen, der hier wohnt groß am Eingangstor geschrieben.”, fuhr er mit einem leichten Spott in der Stimme fort und hob leicht seine rechte Hand. Augenblicklich gingen sämtliche Lichter im Haus an und verdrängten die Dunkelheit. “Bayek Jahir, für all jene, die in mir den Archäologen und Geschichtskundigen sehen, für all die anderen, die in der Lage sind über das so Offenkundige und zugleich trügerische Antlitz hinweg zu sehen, bin ich Anubis.” Die letzten Worte sandte er mittels Gedanken ohne dass sich seine Lippen bewegten. Einzig der Blick seiner stechend hellen Augen ruhte auf dem Mann vor sich. “Du hast mir noch immer nicht gesagt warum du hier bist. Gewiss nicht um eine nächtliche Runde Tee zu trinken.”, sprach er schließlich wieder laut und deutlich hörbar.
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   Dean Winchester

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#6
Ganz bestimmt war es besser so bald wie möglich wieder zu gehen. Jedoch war der ältere Winchester einfach nur seinem Instinkt gefolgt, um die Verfolgung aufzunehmen. Dennoch war es besser jetzt den Rückzug wieder vorzuziehen. Eigentlich war genug herausgefunden worden. Na schön, der Name war unklar. Ein Blick auf das Schild an der Türe wäre vielleicht kaum verkehrt gewesen? Jedoch musste da kaum das richtige stehen. Es war sowieso ungewöhnlich so von einem Fremden angezogen zu werden. Nur Wissen, wo der Kerl hingehörte. Oder ob es sich wirklich um den sein Haus handelte. Einzig allein das war wichtig. Nur zu dumm das der Einbrecher dabei selbst ein wenig unvorsichtig geworden war, Fehler machte. Na schön, ein wirklicher Einbruch war es nicht oder? Immerhin konnte man doch einfach hinein spazieren. Da musste sich jemand wirklich sehr sicher fühlen. Oder der Anwesende war etwas Besonderes.

Ohne Probleme konnte da auf beides getippt werden. Eine einfache Spekulation. An irgendwas aus dem Gebäude selbst entstand kein Interesse. Also war alles was man tun wollte, so gesehen erledigt. Selbst wenn ein Teil von einem darauf fixiert war den anderen kennen zulernen. Einfach so um mehr Informationen zu bekommen, zu Wissen was dahinter steckte. Noch immer wurde der Gesprächspartner regelrecht angestarrt, die Kurven, die ganze Gestalt. Mit Macht der Gewallt wurde sich davon losgerissen. „Keine Angst, ich bin gleich wieder weg.“ Musste dann trocken hervorkommen. In etwa so als hätte man sich vielleicht verlaufen. Dabei war es bewusst gewesen. „Gestohlen habe ich nichts.“ Musste noch mal nachgeschoben werden. Allein die eine Aussage sagte alles.

Denn der Fremde konnte mehr erkennen. „Dabei mich zu verändern, ein Dämon zu werden.“ Kam es dann ruhig hervor. Um mit der Wahrheit ohne Probleme offen umzugehen. „An der Stelle könnte ich die Frage zurückwerfen.“ Um es so einfach zu tun. „Sofern ich störe, bin ich gleich wieder weg.“ Ganz bestimmt sogar. Zu lange sollte der Aufenthalt wohl kaum sein, oder? „Es liegt mir fern hier irgendwas zu tun.“ Egal was einem da einfallen mochte. Wieso kam Dean da dieser Satz wieder in den Sinn? Es war einfach die eigene Fantasie wo durchdrehte. Es würde alles so kommen wie es sollte. „Also dann.“ Mit den Worten versuchte der ältere Winchester dann, das ganze Sachlich zu halten. Immerhin musste es kaum immer sonst wie enden.

So wie die Dinge bei einem selbst standen, war es eh die Frage, wie lange noch was so blieb. Zu viele was wäre wenn, die immer durchgegangen wurden. Zu der eigenen Sicherheit. Jedoch war es nun einmal wichtig genau das zu tun, wenn ein Überleben gegeben sein sollte. Oder wenn man sich auf Situationen vorbereiten wollte. So richtig wollten weitere Sätze auch kaum einfallen. Bei Fragen war man normal kaum sonst verlegen. Doch jetzt war es gerade schwer. Nur wieso? Vorsicht war eben immer besser. Egal bei was oder bei wem. Es war nun einmal wichtig, einiges in Erfahrungen zu bringen. Nur damit gewusst wurde, wie der Umgang mit manchen Dingen verbessert werden konnte.
1 User gefällt Dean Winchester's Beitrag:
   Ragnar Lothbrok

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